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1939 verzeichnen wir die letzten Eintragungen im Protokollbuch. Die Kapelle spielte während des Krieges nur noch in Notbesetzung.

Im Jahr 1933 wurde Hermann Boy Vorsitzender ehe ihm 1934 August Meier folgte, der das Amt bis 1951 innehatte. In Anbetracht der politischen Verhältnisse war diese Vorstandschaft sicher nicht einfach. Der Verein dankte August Meier bei seinem Ausscheiden mit der Ehrenvorstandschaft. Aus dem zweiten Weltkrieg sind vier Aktive (Ferdinand Himmel, Edmund Meier, Karl Veith und Nikolaus Himmel) nicht zurück gekommen. Trotzdem fanden sich einige der Heimgekehrten, um nach dieser schrecklichen Zeit einen neuen Anfang zu wagen.

Der Chronist berichtet aus dem Jahr 1951: ...durch den unglückseligen 2. Weltkrieg und dessen Zusammenbruch.... war der Musikverein durch die Besatzungsmächte verboten.

In der GV am 11. März 1951 wagte man einen Neuanfang: die nun zurückgekehrten Musiker schlossen sich wieder zusammen, um eine spielfähige Kapelle zu gründen, welche sich bis auf den heutigen Tag behaupten konnte. Durch die immer größer werdenden Ansprüche an die Kapelle, durch Beschaffung von Instrumenten und Noten, sah sich die Kapelle gezwungen, um einen finanziellen Rückhalt zu schaffen, wieder einen Musikverein zu gründen. ... der Beitrag für die passiven Mitglieder wurde auf 2,-DM festgesetzt und jährlich eingezogen.

Die Wiedergründung brachte auch eine neue Vereinsführung mit sich. Nach 40-jähriger Dirigentschaft übergibt 1951 Franz Lörch den Taktstock an seinen Neffen Richard Lörch, der ihn trotz schwerer Kriegsverletzung bis 1976 in Händen hielt. Franz Lörch wurde für seine Verdienste zum Ehrendirigenten ernannt, sowie die alten Musiker Hermann Boy, Franz Ernst, Anton Himmel, Otto Lörch, Philipp Meier und Johann Seiter zu Ehrenmitgliedern. Gleichzeitig übernahm 1951 Wendelin Meier das Amt des Vorsitzenden von August Meier.

Im Protokollbuch von 1952 lesen wir: im Jahre 1952 standen wir einer besonders schweren Aufgabe gegenüber, galt es doch den schon längst gehegten Wunsch, die Anschaffung von neuen Uniformen zu verwirklichen. Zunächst musste die Finanzierungsfrage geklärt werden, welche dann auch durch das Entgegenkommen der Spar- und Darlehenskasse Neuweier gelöst wurde, indem sie uns ein Darlehen von 1.500,-DM bewilligte.... Die Anschaffung der Uniformröcke belief sich auf 2.500,-DM....

Diese Uniform zeigt Ihnen Oswald Keller